Ziel des Projekts ist es, die Voraussetzungen für die erfolgreiche soziale Wiedereingliederung von Kriegsveteranen und ihren Angehörigen zu schaffen, ihre Rückkehr in das aktive gesellschaftliche Leben zu ermöglichen und die psychische Gesundheit der Angehörigen zu stärken, die im Zusammenhang mit dem Militärdienst ihrer Lieben belastende Situationen wie Tod oder Gefangenschaft erlebt haben.
Projektlaufzeit:
Mai bis November 2024.
Aktivitäten im Rahmen des Projekts.
1) Einrichtung eines Treffpunkts für Veteranen (Festlegung der Arbeitsstruktur, Vorbereitung der Räumlichkeiten, Ausstattung mit dem notwendigen Equipment und Möbeln sowie Aufteilung in verschiedene Bereiche wie Konferenz-/Schulungsraum, Kinderspielzimmer und Aufenthaltsbereich).
2) Bedarfsanalyse für psychosoziale Unterstützungsleistungen als Grundlage für die Planung von Aktivitäten und die bedarfsgerechte Ressourcenverteilung. Die Erfassung bestehender psychosozialer und rechtlicher Hilfsangebote verbessert deren Zugänglichkeit erheblich.
3) Organisation von Fortbildungen für Fachkräfte (Psychologen, Sozialarbeiter). Durchführung von Schulungen für alle Fachkräfte im direkten Kontakt mit Veteranen (Verwaltungsangestellte, Ärzte, Sozialarbeiter usw.).
4) Einrichtung einer lokalen, ressortübergreifenden Arbeitsgruppe mit Vertretern verschiedener Institutionen und Abteilungen sowie von Veteranenorganisationen und Nichtregierungsorganisationen. Entwicklung eines Entwurfs für ein Veteranenprogramm auf Gemeindeebene mit optimaler Koordination der Maßnahmen und Ressourcenverteilung.
5) Bereitstellung psychologischer und rechtlicher Unterstützung für Familienangehörige von Veteranen, psychologische Stabilisierung/Rehabilitation, soziale Wiedereingliederung, Maßnahmen zur Findung des eigenen Platzes in der Gesellschaft, Bildung, Ausbildung, Bereitstellung von Dienstleistungen.
Das Projekt „VOZVET CENTER – ein Veteranenzentrum in der Gemeinde Voznesensk“ wird von der Voznesensk Community Foundation mit Unterstützung der Europäischen Union und der International Renaissance Foundation im Rahmen der gemeinsamen Initiative „Europäische Renaissance der Ukraine“ umgesetzt.